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Saint-Pierre des Nids

Die Perle von Mayenne

Wie lässt sich die IT-Sicherheit stärken und wie schützen Sie Ihre Daten im Internet effektiv?

IT-Sicherheit umfasst alle technischen und verhaltensbezogenen Maßnahmen, die Systeme, Netzwerke und Daten vor unbefugtem Zugriff schützen sollen …

Professionnelle en sécurité informatique travaillant sur un tableau de bord de protection des données dans un bureau moderne

IT-Sicherheit umfasst alle technischen und verhaltensbezogenen Maßnahmen, die Systeme, Netzwerke und Daten vor unbefugtem Zugriff, Veränderungen oder Zerstörung schützen sollen. Der Schutz persönlicher Daten im Internet beruht auf konkreten Mechanismen, nicht auf vager Wachsamkeit. Jede Schutzebene erfüllt eine eigene Funktion. Wer diese Zusammenhänge versteht, kann passende Entscheidungen treffen, statt unpriorisierte Ratgeberlisten abzuarbeiten.

Kontohacking: die Bedrohung, von der alle anderen abhängen

Der Tätigkeitsbericht 2025 von Cybermalveillance.gouv.fr beschreibt das Kontohacking als die häufigste Bedrohung für Unternehmen und Vereine, die Unterstützung angefordert haben. Besonders häufig im Visier sind E-Mail-Konten und soziale Netzwerke.

Diese Erkenntnis verändert den Blick auf die persönliche Sicherheit. Über ein kompromittiertes E-Mail-Konto lassen sich die Passwörter anderer Dienste zurücksetzen – etwa für Bankkonten, Behördenportale oder Cloud-Speicher. Das Haupt-E-Mail-Konto ist also nicht einfach ein Konto unter vielen, sondern die zentrale Schaltstelle Ihres gesamten digitalen Lebens.

Um dieses Konto vorrangig zu schützen, sind zwei konkrete Maßnahmen nötig. Erstens sollten Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren, bei der zusätzlich zum Passwort ein temporärer Code abgefragt wird. Zweitens sollten Sie ein langes Passwort wählen (mindestens zwölf Zeichen, mit Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen) und es nirgendwo sonst verwenden. Ein auf Sicherheit bei CGI Network spezialisierter Dienstleister kann Unternehmen bei der Einführung dieser Maßnahmen unterstützen.

Ein Passwortmanager speichert und erstellt komplexe Zugangsdaten für jeden Dienst. So müssen Sie sich nicht Dutzende Kombinationen merken und kommen weniger in Versuchung, dasselbe Passwort überall wiederzuverwenden.

Cybersicherheitsexperte konfiguriert eine Firewall und analysiert Code in einem mit mehreren Bildschirmen ausgestatteten Homeoffice

Datenexfiltration: Warum eine Datensicherung allein nicht ausreicht

Die ANSSI verzeichnet in ihrem Lagebild zur Cyberbedrohung 2025 einen Anstieg der Vorfälle im Zusammenhang mit Datenexfiltration gegenüber dem Vorjahr. Angreifer verschlüsseln Dateien nicht mehr nur, um Lösegeld zu fordern: Sie kopieren die Daten, bevor sie mit deren Veröffentlichung drohen.

Bei dieser Art von Angriff gilt: Eine Datensicherung schützt vor dem Verlust des Zugriffs, nicht vor der Offenlegung. Dateien nach einem Ransomware-Angriff wiederherzustellen, ist weiterhin sinnvoll. Wurden personenbezogene oder geschäftliche Informationen jedoch bereits kopiert, lässt sich der Schaden nicht rückgängig machen.

Deshalb sollte man sich im Voraus überlegen, welche Daten wo gespeichert werden. Drei Grundsätze verringern die Angriffsfläche:

  • Bewahren Sie online nur die unbedingt erforderlichen Daten auf. Eine gelöschte Datei kann nicht exfiltriert werden. Sensible Dokumente wie Ausweiskopien oder Kontoauszüge gehören nicht dauerhaft in ein E-Mail-Postfach oder eine unverschlüsselte Cloud.
  • Verschlüsseln Sie sensible Dateien vor dem Speichern – auch bei einem Cloud-Dienst. Bei der clientseitigen Verschlüsselung bleiben die Daten selbst dann unlesbar, wenn Dritte sie kopieren.
  • Begrenzen Sie Zugriffsrechte: Jedes Konto und jeder Dienst sollte nur auf die Daten zugreifen können, die tatsächlich benötigt werden. Ein Konto in einem sozialen Netzwerk muss nicht auf Ihr gesamtes Adressbuch zugreifen können.

Software-Updates und Netzwerksicherheit: die technische Grundlage auf dem neuesten Stand halten

Veraltete Software ist anfällig. Updates schließen bekannte Sicherheitslücken, die Angreifer mitunter bereits ausnutzen. Ein Betriebssystem- oder Browser-Update aufzuschieben, bedeutet, eine dokumentierte Sicherheitslücke offen zu lassen.

Aktivieren Sie automatische Updates für Betriebssysteme, Browser und mobile Apps, damit Sie keine Aktualisierung vergessen. Bei Software ohne diese Funktion reicht in den meisten Fällen eine monatliche Prüfung.

WLAN-Verbindung und Surfen im Internet

Öffentliche WLAN-Netzwerke in Cafés, Bahnhöfen oder Hotels übertragen Daten ohne garantierten Schutz der Privatsphäre. Jede Verbindung mit einem unbekannten Netzwerk birgt das Risiko, dass übertragene Informationen abgefangen werden. Ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) verschlüsselt den Datenverkehr zwischen Ihrem Gerät und dem entfernten Server und verhindert so dieses Risiko.

Prüfen Sie in Ihrem Heimnetzwerk, ob ein aktuelles WLAN-Verschlüsselungsprotokoll verwendet wird (WPA3 oder mindestens WPA2). Ein unverändertes Standardpasswort für den Router erleichtert unbefugten Zugriff.

Zwei IT-Fachleute arbeiten gemeinsam an der Sicherheit eines Computernetzwerks in einem professionellen Serverraum

Phishing und Social Engineering: Manipulationsversuche erkennen

Phishing ist nach wie vor der häufigste Angriffsweg, um Zugangsdaten zu stehlen. Das Prinzip ist einfach: Eine Nachricht gibt vor, von einer vertrauenswürdigen Quelle zu stammen – etwa einer Bank, einer Behörde oder einem Lieferdienst –, und soll dazu verleiten, auf einen Link zu klicken oder Informationen preiszugeben.

Mit einigen systematischen Prüfungen lassen sich betrügerische Nachrichten erkennen:

  • Die Absenderadresse stimmt nicht mit der offiziellen Domain der Organisation überein. Eine angeblich von Ihrer Bank stammende E-Mail von einer @gmail.com-Adresse ist verdächtig.
  • Die Nachricht erzeugt künstlichen Zeitdruck: „Ihr Konto wird innerhalb von 24 Stunden gesperrt“ oder „Zahlung sofort erforderlich“. Dieser Druck soll verhindern, dass Sie in Ruhe nachdenken.
  • Der Link in der Nachricht führt zu einer anderen URL als der offiziellen Website. Wenn Sie mit dem Mauszeiger über den Link fahren, ohne darauf zu klicken, wird die tatsächliche Adresse in der Statusleiste des Browsers angezeigt.
  • Unerwartete Anhänge, insbesondere im Format .exe, .zip oder .docm, können Schadcode enthalten. Im Zweifelsfall sollten Sie den vermeintlichen Absender über einen anderen Kanal direkt kontaktieren.

Die ANSSI weist außerdem darauf hin, dass eine öffentlich gemeldete Datenpanne nicht immer bestätigt ist. Bevor Sie wegen einer Warnung in sozialen Netzwerken in Panik geraten, sollten Sie die Information bei der betroffenen Organisation überprüfen. So vermeiden Sie, in eine zweite Falle zu tappen, die Ihre anfängliche Angst ausnutzt.

Der Schutz von Daten im Internet beruht nicht auf einer einzelnen Maßnahme, sondern auf dem Zusammenspiel mehrerer Schutzebenen: starke Authentifizierung für wichtige Konten, Verschlüsselung sensibler Dateien, regelmäßige Updates und Wachsamkeit gegenüber Manipulationsversuchen. Das Haupt-E-Mail-Konto sollte zuerst abgesichert werden, denn es steuert den Zugriff auf fast alles andere.

Wie lässt sich die IT-Sicherheit stärken und wie schützen Sie Ihre Daten im Internet effektiv?